Haus Amanda

Ein Haus für junge Erwachsene…
Als moderne stationäre Wohnform ist das Haus Amanda sowohl ein Angebot für junge erwachsene Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen, die einer regelmäßigen Tätigkeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen nachgehen, als auch für junge erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung und weiteren Beeinträchtigungen, deren soziale Integration erheblich und dauernd gestört ist und die dauerhaft auf stationäre Betreuung angewiesen sind. Das gemeinsame Leben im Haus Amanda bietet über die fachliche Betreuung hinaus gezielt Raum für gegenseitiges Lernen innerhalb einer heterogenen Wohngruppe.

Schwerpunkte des integrierenden Betreuungsangebots sind:
• Förderung der Integrationsfähigkeit,
• Ablösung vom Elternhaus,
• Stärkung der eigenen Kompetenzen,
• Förderung der Verselbständigung,
• Umgang mit der eigenen Sexualität.


Wohnen in der Nachbarschaft…
Das Haus Amanda liegt in einer Wohnsiedlung, im Gelsenkirchener Stadtteil Erle, der über eine sehr gute Infrastruktur für die persönliche Basisversorgung verfügt und durch nahe Bus- und Straßenbahnverbindungen den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit bietet, sowohl die Zentren "Buer" und Innenstadt zu erreichen. Das Haus Amanda bietet Raum für 16 Bewohnerinnen und Bewohner und ist entsprechend dem Leben in einer Wohngemeinschaft ausgerichtet. Alle Bewohnerinnen und Bewohner leben in Einzelzimmern. Auf drei Etagen verteilen sich die Wohngruppen mit zweimal sechs und einmal vier Bewohnerinnen und Bewohnern. In jeder Wohngruppe steht neben einer gemeinsamen Küche ein gemütliches Wohnzimmer zur Verfügung. Die gesamte Einrichtung ist rollstuhlgerecht und barrierefrei. Die offene Bauweise des Hauses schafft durch helle und freundliche Einzelzimmer und Gemeinschaftsräume eine Atmosphäre des individuellen Wohnens.

Persönlichkeit individuell fördern…
Die Unterstützung und Förderung der freien Entfaltung der eigenen Persönlichkeit aller Bewohnerinnen und Bewohner ist ein Grundsatz unserer Arbeit. Fester Bestandteil des Konzepts im Haus Amanda sind daher gezielte Förderangebote für folgende Bereiche:
• Förderung von alltäglicher Selbstständigkeit
• Entwicklung und Förderung des Sozialverhaltens
• Entwicklung und Förderung individueller Tagesstruktur und Arbeit
• Förderung der medizinischen Versorgung

Im Konzept der Bezugsbetreuung steht jeder Bewohnerin und jedem Bewohner ein Mitarbeitender zur individuellen Betreuung und Versorgung zur Seite. Bei der Ernennung der Bezugsperson sind die Wünsche, Vorlieben und Neigungen der Bewohnerinnen und Bewohner wichtige Faktoren. Die Bezugsperson ist auch Ansprechpartner für Angehörige, rechtliche Betreuungen und andere Fachleute.

Mehr erleben im Sinnesgarten…
Mit einer speziellen Bepflanzung, dem Teich mit Brücke, den barrierefreien Wegen, dem Kaninchenstall und verschiedenen „Treffpunkten“ fördert der Sinnesgarten „4-Jahres-Zeiten“ ganzheitliche Erfahrungsqualitäten. Er bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit, durch eigene Gartenarbeit ihren Lebensraum tatkräftig zu gestalten. Beim Wühlen, Tasten, Graben, Gießen, Pflanzen und Ernten werden eigenen Erlebnisqualitäten intensiviert und gleichzeitig bietet der Sinnesgarten einen Ort des Ausgleichs und der Entspannung.

…positive Lebenseinstellung leben.
Die aktive Gestaltung der Freizeit und der Kontakt zu Angehörigen ist ein fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts. Dazu zählen unter anderem:
• Teilnahme an allgemeinen Freizeitangeboten,
• Ferienmaßnahmen im In- und Ausland,
• sportliche Angebote,
• Ferienmaßnahmen mit Angeörigen und Freunden,
• Feste und Feiern

Ein starkes Team…
Die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner wird durch ein multiprofessionelles Team aus den Berufsbereichen Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Heilpädagogik, Heilerziehungspflege, Erziehungswesen sowie entsprechenden Helferausbildungen gewährleistet.

…mit lebendiger Qualität.
Als diakonische Einrichtung ist die Erweiterung der Qualität der Arbeit für uns selbstverständlich. Alle Mitarbeitenden beteiligen sich kontinuierlich an fachlichen Fortbildungsmaßnahmen und stehen im Rahmen kollegialer Beratungsgruppen stetig im fachlichen Austausch. Dadurch unterliegt die Arbeit im Haus einer ständigen Kontrolle, so dass unter Berücksichtigung des individuellen Bedarfs der Betreuung die Angebote laufend überprüft und an aktuelle Veränderungen angepasst werden können.